Der Flamencoverein Jaleo wurde im Jahr 2004 von einer kleinen Gruppe tanzbegeisterter Frauen gegründet. Das ursprüngliche Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem man jederzeit trainieren und sich mit Gleichgesinnten austauschen konnte. Der Verein begann mit kleinen Sommerfesten in Lustenau und konnte bereits 2006 eine Fiesta organisieren, an welcher professionelle Flamencokünstler engagiert wurden. Mittlerweile hat der Jaleo Flamencoverein seinen Sitz im Llegando-Studio in Hohenems. Die Vereinsmitglieder finden dort ebenfalls einen Raum, um sich zu treffen und zu üben.

Unterdessen versteht sich der Verein als reiner Kulturverein, welcher sich darauf spezialisiert hat, Flamenco-Veranstaltungen wie das Flamencofestival Hohenems oder die Fiesta im Kästleareal zu organisieren. Des Weiteren ist der Verein darin bestrebt, die Flamencoszene im Vierländereck zu vernetzen und diese vielseitige Kunstform einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu etablieren.

Im November 2010 wurde der Flamenco in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Diese Auszeichnung ist ein starker Antrieb, den Flamenco als grundlegendes Element der andalusischen Kultur voranzutreiben und zu stärken. Flamenco besteht aus Gesang, der Gitarre und dem Tanz. Er hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Sprache, Traditionen und Normen. Die Beliebtheit dieser Kunstform hat längst die spanischen Grenzen überschritten, denn der Flamenco ist eine Kunst, eine eigene Ausdrucksform, die weltweit anerkannt und bewundert wird.